Letzte Woche publizierte die SP Dübendorf ein Inserat im Glattaler mit dem Titel «16 Jahre SVP sind genug!». Sie bedient sich darin falscher Fakten und operiert mit Unwahrheiten. Die SP beweist mit diesem Inserat, dass sie auch nach Jahren der Absenz im Stadtrat nicht reif ist für den Einzug in die Exekutive. Bestärkt wird dies dadurch, weil der Stadtratskandidat der SP gleichzeitig deren Co-Präsident und somit Hauptverantwortlicher für dieses skandalöse Inserat ist.

Der offensichtlich inkompetente Parteivorstand der SP vergisst im Inserat zu erwähnen, dass für die meisten Entscheide im Sozialbereich die Sozialbehörde zuständig ist. Diese besteht aus Mitgliedern verschiedener Parteien, nämlich der CVP, BDP, SVP und SP. Die Behördenmitglieder wurden an der Gemeinderatssitzung vom 07.07.2014 ohne eine einzige Gegenstimme gewählt. Auch die Vertreterinnen und Vertreter der SP im Gemeinderat haben folglich die vorgeschlagenen Personen als die richtige Zusammensetzung der Sozialbehörde anerkannt. Dass die SP mit ihrem Inserat sämtliche Mitglieder der Sozialbehörde der SVP zuschreibt ist nicht nur falsch, sondern eine bewusste Unwahrheit, um die Bevölkerung in die Irre zu führen.

Wie es in der Politik gang und gäbe ist, ist auch die SVP nicht mit allen Entscheiden dieses ausgewogenen Gremiums einverstanden. Trotzdem anerkennen wir die hervorragenden Leistungen, die diese Personen unter der Leitung des SVP-Stadtrats erbringen. Die unabhängigen externen Audits attestieren der Dübendorfer Sozialbehörde seit Jahren eine gute, gesetzeskonforme Arbeit. Die unterdurchschnittliche Sozialquote in Dübendorf ist ein starkes Indiz, dass Personen, die Hilfe benötigen, zielgereichtet geholfen wird.

Die SVP Dübendorf setzt sich dafür ein, dass das Sozialdepartement in unserer Hand bleibt und die Sozialbehörde auch in Zukunft parteiübergreifend ausgewogen zusammengesetzt ist. Absehbar ist, dass sollte die SP dieses wichtige Ressort betreuen, blindlings Geld verteilt würde, ohne den Leuten wirklich zu helfen. Dies zu Ungunsten der Sozialhilfebezüger und zu Lasten der Steuerzahler.

Das Hardturmprojekt in der Stadt Zürich veranschaulicht beispielhaft, dass den Sozialdemokraten nicht zu trauen ist. Auch wenn sie in die Verantwortung eingebunden sind, versuchen Sie nach den Wahlen ausgewogene Projekte zu verhindern und fallen den Verhandlungspartnern in den Rücken. So nicht nur in Zürich, sondern auch in Dübendorf bei der Sozialbehörde, indem man eine ganze Behörde verunglimpft und nicht davor zurückschreckt, auch eigene Mitglieder zu diffamieren.

Patrick Walder, Parteipräsident SVP Dübendorf