Die SP ist seit 20 Jahren nicht mehr im Stadtrat vertreten. Die Frustration ist anscheinend so gross, dass man auch vor Verleumdungen und Lügen nicht zurückschreckt. So geschehen im Inserat der SP vom letzten Donnerstag.

Nach dem Lesen des Inserats muss ich feststellen, dass die SP unser städtisches Personal als ungenügend qualifiziert und unmenschlich betrachtet. Dies ist ein Angriff auf die Integrität des Personals, welcher nicht toleriert werden kann. Ein solches Vorgehen ist unanständig und falsch. Die politische Fairness verlangt, dass nur Personen angegriffen werden, welche sich auch wehren können. Politische Personen erhalten immer eine Plattform um sich zu wehren. Angestellten der Stadtverwaltung steht diese Möglichkeit nicht offen. Es wäre daher die Pflicht des Stadtpräsidenten sich für seine Angestellten zu wehren und es wäre auch die Pflicht der Parteien, eine solche Verleumdung nicht zu tolerieren. Bis jetzt ist die SVP Dübendorf die einzige Partei, welche sich für die Angestellten einsetzt.

Weiter zeugt das Inserat von Inkompetenz. Jede Partei, welche sich mit der Dübendorfer Politik auseinandersetzt - die SP gehört offensichtlich nicht dazu - weiss, dass das sehr gute Projekt Alters- und Spitexzentrum erst richtig entwickelt werden konnte, nachdem der bis dato zuständige Stadtrat Bäumle das Zepter an Sozialvorstand Kurt Spillmann übergeben musste. Die Aussage, dass der Sozialvorstand bis 2008 für das Projekt zuständig war, ist eine Lüge und einfach nur peinlich.

Dass der Austritt aus der SKOS ein Beschluss der Sozialabteilung gewesen sei, ist wiederum eine Lüge und wiederum sehr peinlich für die SP. Der Beschluss zum Austritt aus der SKOS wurde richtigerweise durch die selbstständige Sozialbehörde gefällt, welche dazumal auch den Eintritt beschlossen hatte und bei welcher auch die SP Einsitz hat.

Der Punkt Asylunterkünfte ist ebenfalls falsch. Erstens ist festzuhalten, dass die massive Zunahme der Flüchtlinge auf die verfehlte Politik der SP-Bundesrätin zurückzuführen ist. Weiter war es eine riesige Leistung der Sozialbehörde Dübendorf, in so kurzer Zeit dutzenden von Flüchtlingen eine Unterkunft zu bieten und dies sogar noch kurz vor Weihnachten. Auch das eine bewusste Irreführung durch die SP Dübendorf. Alles hat auch seine positiven Seiten, so auch das Inserat. Alleine schon der Titel bekräftigt die Vermutung, dass es bei der Hetzkampagne der SP gegen das Sozialamt nie um echte Fälle ging, sondern lediglich um eine hilflose und billige Kampagne gegen die SVP. Die Angestellten des Sozialamts wurden einfach als Bauernopfer für ihre Lügenkampagne missbraucht. Für eine Partei, welche sich früher als Vertreterin der Angestellten aufgespielt hat, ein handfester Skandal.

Orlando Wyss, SVP-Fraktionspräsident Gemeinderat Dübendorf