Kurz vor den Wahlen versuchen sich alle Parteien gegenüber der Stimmbevölkerung bestmöglich zu präsentieren. Wer die Politik in der vergangenen Legislatur mitverfolgt hat, kommt schnell zum Schluss, dass einige Parteien sich auf die Wahlen hin bei der Bevölkerung anbiedern und Wahlversprechen abgeben, die nichts weiter als Unwahrheiten sind.

So wirbt die FDP für möglichst tiefe Steuern oder für mehr Verkehrsfluss und weniger Stau. Die FDP hat bei sämtlichen Anträgen auf Steuerfusssenkungen der SVP, welche vom Stadtrat in den darauffolgenden Jahren gutgeheissen wurden, stets dagegen gestimmt. Ebenfalls sind die Gemeinderäte der FDP grosse Befürworter der Tempo 30 Zone im Stadtzentrum und unterstützen einen parlamentarischen Vorstoss, der gesetzeswidrig Vortrittszeichen und Fussgängerstreifen einführen will, obschon sich dies nur durch die Aufhebung der Tempo 30 Zone machen liesse, sowie dies die SVP fordert.

Weiter legt sich die FDP auf die Wahlen hin ins Lotterbett mit der GLP und der Mitte. Sie verdrängt hierbei vollständig, dass sie von diesen Parteien lediglich eine einzige Stimme für ihre parlamentarische Initiative für einen Dübendorfer Vorrang bei preisgünstigen Wohnungen, der sich stark an die Initiative «Recht auf Heimat – Wohnige für eusi Lüüt» der SVP anlehnt, erhalten hat. Es wird sich zeigen, wie die Zusammenarbeit dieses Bündnisses bei der Bau- und Zonenordnung sein wird.

Die SVP setzt sich stehts für eine bürgerliche Zusammenarbeit ein. Dies ist nur möglich, wenn sich die sogenannten bürgerlichen Parteien in den Gremien auch so verhalten.

Wer eine bürgerliche Politik und gradlinige Persönlichkeiten in der Dübendorfer Politik will, der wählt die SVP Liste 1, Tanja Lips in den Stadtrat sowie André Ingold als Stadtrat und Stadtpräsidenten, Cornelia Schwarz in die Primarschulpflege und Priska Sonderegger in die Sekundarschulpflege.

Lukas Schanz
Fraktionspräsident SVP Dübendorf