Am 19. August 2015 feierte die SVP Dübendorf beim offenen Waldunterstand Geeren den Wahlauftakt für die Nationalratswahlen vom 18. Oktober 2015. Im Laufe der Feier haben die Dübendorfer SVP-Nationalratskandidaten Jacqueline Hofer und Patrick Walder sich und ihre Motivation für die Kandidatur kurz vorgestellt. Mit Applaus wurde den beiden Kandidaten Glück für den bevorstehenden Wahlkampf gewünscht.

Bei der anschliessenden Parolenfassung wurde zuerst über den Nettokredit von CHF 5‘300‘000.00 für den Ersatz der Glattbrücke an der Bahnhofstrasse sowie für die Umgestaltung des Glattquais und des Glattparks diskutiert.
Die Versammlung störte sich insbesondere daran, dass über den nötigen Ersatz der Glattbrücke und die Luxuslösungen der Umgebungsarbeiten nicht separat abgestimmt werden kann. Es ist selbstverständlich, dass die Glattbrücke an der Bahnhofstrasse ersetzt werden muss. Dass dieses nötige Vorhaben nun aber mit einer Luxus-Umgestaltung des Glattquais und des Glattparks als Einheit vorgelegt wird, ist ein unwürdiges Buben-Trickli des Stadtrats und des Parlaments.
Weiter musste die Versammlung feststellen, dass mit dieser Vorlage dringend benötigte Parkplätze im Zentrum verschwinden werden. Dass diese Parkplätze ohne Real-Ersatz gestrichen werden, kann die SVP Dübendorf nicht akzeptieren.
Im Wissen, dass die Glattbrücke auch bei einem NEIN der Bevölkerung zu dieser Vorlage ersetzt wird, und dies erst noch um einiges günstiger, stellt sich die SVP Dübendorf einstimmig GEGEN diese Vorlage.

Anschliessend wurde die Initiative "Stadtkern = Leepünt" diskutiert.
Die Forderungen in der Initiative sind als zwingend beschrieben. Dies bedeutet, dass bei einer Zustimmung alle 4 Forderungen ohne Wenn und Aber umgesetzt werden müssen. Wer dieser Initiative zustimmen möchte, muss mit allen 4 Forderungen einverstanden sein. Alleine schon der Zweifel an einer der Forderungen muss zwangsläufig ein NEIN zur Folge haben.
An der Parteiversammlung gab die Forderung nach einem Saal für mindestens 600 Personen am meisten zu reden. Da der Saal maximal 5 – 15mal pro Jahr in der ganzen Grösse genutzt wird, ist die Rechtfertigung für ein solches Riesenprojekt nicht gegeben. Dem Steuerzahler würden massive und unnötige Investitionen in Millionenhöhe aufgebürdet, zusätzlich verschlingen die Betriebskosten jährliche hunderttausende von Steuerfranken. Da Dübendorf bereits über diverse grössere Säle, mit Bühnen verfügt und im neuen Eventpark zusätzlich neu Säle mit einem Fassungsvermögen von tausenden Plätzen entsteht, kann einem solchen Projekt nicht zugestimmt werden.
Auch für die weiteren Forderungen der Initianten zeigt die Versammlung wenig Verständnis. Mit Sicherheit gehören solche Forderungen nicht in die Gemeindeordnung, die Verfassung von Dübendorf. Die SVP Dübendorf beschliesst auch hierzu einstimmig die NEIN-Parole.