Patrick Walder, Präsident der SVP Dübendorf, konnte am Mittwochabend vergangener Woche zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Restaurant La Cantina Settimio begrüssen, darunter auch mehrere SVP Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten des Bezirks sowie – sicher auch aufgrund des angekündigten Hauptredners – eine stattliche Anzahl von Nicht-SVP-Mitgliedern. Erfreulich war auch die Durchmischung nach Alter und Geschlecht. Zuerst erhielten die drei Kandidierenden aus Dübendorf Jacqueline Hofer, Orlando Wyss und Patrick Walder Gelegenheit, sich kurz vorzustellen.
Dann war es soweit und Patrick Walder durfte Nationalrat Toni Brunner, den Präsidenten der SVP Schweiz, ansagen. Mit seiner positiven Ausstrahlung und unnachahmlichen Leichtigkeit fand dieser sofort den Draht zum interessierten Publikum. Zuerst befasste er sich mit dem Thema Wahlen, kantonale und eidgenössische. Er appellierte eindringlich an die Anwesenden, daran teilzunehmen. Entgegen der inzwischen weit verbreiteten Haltung, Abstimmungen zu brisanten Themen seien wichtiger als Wahlen oder ersetzten diese gar, machte er klar, dass dem nicht so ist. Denn, so führte er aus, mit den Wahlen werde jeweils die gesamte Politik für vier Jahre festgelegt, respektive gesteuert. Die Politik, welche sich dann für den einzelnen Bürger mehr oder weniger spürbar in allen Belangen und Bereichen des täglichen Lebens auswirkt. Anschliessend äusserte er sich dezidiert zum Thema Innovationspark, den er ablehnt. Er brachte den Zuhörern ins Bewusstsein, dass Innovation die Schweiz wirtschaftlich erfolgreich gemacht hat, lange bevor man über entsprechende Parks, respektive Überbauungen zu fabulieren begann. Innovation kann und muss man nicht verordnen oder planen. Sie passiert jeden Tag bei unzähligen kleinen und grossen Unternehmen. Wo sie nicht stattfindet bleibt Erfolg über kurz oder lang aus.
Den Hauptteil seines frei vorgetragenen, spontanen Referats widmete Toni Brunner der nationalen Politik. Die Zukunft der direkten Demokratie mit Initiativ- und Referendumsrecht, die Gestaltung der Schweizer Rechtssprechung und die Asylpolitik wurden besonders hervorgehoben. Er zeigte auf wie eminent wichtig es ist, dass die SVP genau hinschaut und Fehlentwicklungen entschlossen bekämpft. Dort, wo es nicht anders geht, mittels Initiativen. Toni Brunner brachte eindrückliche Beispiele aus "Bundesbern" mit, die aufzeigten, dass die Befürchtungen der SVP völlig zu Recht bestehen. Am Schluss wies er noch auf etwas hin, was Sie inzwischen den Medien entnehmen konnten, nämlich auf einen "gewissen Schulterschluss" zwischen der SVP, FDP und CVP auf Bundesebene, hauptsächlich im Bereich Finanzpolitik. Ein kleiner, aber sicher richtiger Schritt in die richtige Richtung, um bürgerlicher Politik vermehrt zum Durchbruch zu verhelfen.
Anschliessend beantwortete Toni Brunner noch Fragen aus dem Publikum, bevor er sich unter das Apéro-Publikum mischte und noch über eine Stunde geduldig und gutgelaunt für persönliche Gespräche zur Verfügung stand.

Patrick Walder, Toni Brunner, Orlando Wyss, Jacqueline Hofer





