Replik auf LB vom 17.03.2023 «Keine Verstaatlichung des Wohnungsbaus»

Den Ausführungen der FDP Dübendorf im Leserbrief «Keine Verstaatlichung des Wohnungsbaus» stimme ich zu. Auch die SVP lehnt die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich» ab. Diese Initiative löst nicht die Ursache des Problems, sondern sie geht mit falschen Zielsetzungen auf die Symptome los.

Hauptursache für die Wohnungsnot, die tiefe Leerwohnungsziffer und die meisten drängenden und für alle spürbaren Probleme in unserem Land ist die ungebremste, masslose Zuwanderung. Über 200'000 Personen (fast 7 x die Stadt Dübendorf) sind allein im vergangenen Jahr eingewandert. Um diese Menschen unterzubringen, werden zehntausende zusätzliche Wohnungen benötigt.

2022 wurden 24'500 Asylgesuche gestellt. Für nächstes Jahr geht man von einer weiteren Zunahme der Gesuche aus. Es werden Zahlen zwischen 40'000 und 50'000 Personen genannt. Aufgrund der Personenfreizügigkeit und dem Familiennachzug lassen sich zudem jährlich netto mehrere Zehntausend Personen in der Schweiz nieder (2022 rund 80'000). Das massive Bevölkerungswachstum führt kurz- und mittelfristig nicht nur zu einer verheerenden Wohnungsnot, sondern überfordert unser Land hinsichtlich aller Ressourcen.

Um dieses Horrorszenario zu verhindern, wird die Delegiertenversammlung der SVP des Kantons Zürich eine Initiative zur Begrenzung der Zuwanderung beschliessen. Diese soll so ausformuliert werden, dass sie bei Annahme umgesetzt werden muss.

Patrick Walder, Präsident SVP Dübendorf