In den bisherigen Leserbriefen wurde immer wieder die Entlastung der Familien hervorgehoben. Das ist richtig und wichtig. Nicht vergessen sollte man dabei aber die Rentnerinnen und Rentner. Diese sind oft besonders hart von der Steuerlast betroffen. Anders als Erwerbstätige können sie kaum mehr Abzüge geltend machen. So entfallen beispielsweise Berufsauslagen oder Abzüge für Einzahlungen in die Säule 3a. Da fällt ein höherer Abzug von CHF 1'000 pro Person bei den Krankenkassenprämien ins Gewicht und hilft vielen Seniorinnen und Senioren, finanziell besser über die Runden zu kommen.
Es ist nichts als fair, wenn dieser Steuerabzug nach oben angepasst wird, ist dieser doch inzwischen sehr weit weg von der Realität. Durch die Annahme der Initiative werden die Budgets von Familien, Berufstätigen sowie Rentnerinnen und Rentnern entlastet.
Deshalb empfehle ich ein Ja zur Gerechtigkeits-Initiative und zum Gegenvorschlag. Bei der Stichfrage empfehle ich die Variante A.
Lukas Schanz
Gemeinderat SVP Dübendorf


