Am 10. Juni 2022 konnten wir im Glattaler lesen: «Stadt sperrt Parkplätze – Weinhändler bricht Umsatz weg». Ohne Vorwarnung wurde dem Dübendorfer Unternehmer und Weinhändler bei der Post an der Wilstrasse wegen Bauarbeiten die Parkplätze gesperrt und seine Kunden konnten ihn nicht mehr mit dem Auto erreichen. Da sah jedermann, was passiert, wenn Detailhändlern und Geschäftsbetrieben die Parkplätze weggenommen werden. Schlagartig wurde ersichtlich, dass der Automobilist immer noch ein wichtiger Teil des Dübendorfer Geschäftslebens ist.

Unsere Wirtschaft und auch die Lebensqualität der Einwohner würden leiden, wenn wir versuchen, autofahrende Einwohnerinnen und Einwohner immer mehr ins Abseits zu drängen. Man muss das unserer Exekutive immer wieder in Erinnerung rufen. Darum ist es wichtig, dass die bürgerlich gesinnten Politikerinnen und Politiker korrigierend eingreifen, wenn Exekutive und Verwaltung Automobilistinnen und Automobilisten als Störenfriede und finanzielle Milchkühe sehen.

So war es positiv für Dübendorf, dass Einwohner und der Gemeinderat die missglückte Parkplatzverordnung des Stadtrates korrigierten. Auch wenn es bei den letzten Kommunalwahlen einen leichten Linksrutsch gegeben hat, sollte bürgerliche Politik auch in der kommenden Legislatur das bewährte Erfolgsrezept für Dübendorf sein. Dübendorf ist die letzte grosse Stadt, die noch nicht in den Händen der linksgrünen Politikerinnen und Politiker ist. Das ist nicht nur für das Gewerbe und die Einwohner von Vorteil, denn Dübendorf bleibt auch für zukunftsgerichtete Investoren interessant.

Den Lackmustest werden wir bei der Bau- und Zonenordnung bestehen müssen, wenn der Gemeinderat für die Mehrwertabgabe bei Auf- und Umzonungen einem bürgerlichen Kompromissvorschlag zustimmt, welcher nicht dem von rotgrünen Städten bevorzugten und auch von unserem Stadtrat anvisierten Höchstsatz von 40 Prozent entspricht. Ein solcher Entscheid gibt allen Einwohnern, Gewerbetreibenden und Investoren die Gewissheit, dass Dübendorf auch weiterhin für alle attraktiv bleibt. Wenn wir dann noch an der nächsten Budgetsitzung im Dezember den Steuerfuss auf ein realistisches Mass senken, sind auch die Leistungswilligen in Dübendorf sicher, dass sie in der richtigen Stadt leben.

Orlando Wyss, Gemeinderat SVP

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