Immer wieder lese ich in den Leserbriefen aus linken Kreisen, dass bei Annahme der Schuldenbremse keine oder nur noch in geringem Umfang Investitionen getätigt werden können. Dieses Argument ist falsch, wer es verbreitet betreibt entweder billigen Abstimmungskampf oder hat die Schuldenbremse nicht verstanden.

Wer argumentiert, es können kein Schulhaus mit Erdsondenheizung und Solarzellen gebaut werden, weil dies teurer ist als eine Ölheizung und sich erst später rentiert, der versteht wichtige Grundlagen vom Rechnungswesen nach HRM2 nicht. Schulhäuser müssen über 33 Jahre abgeschrieben werden. Das heisst, wenn die Mehrkosten für die Klimafreundliche Heizung und Stromproduktion ein halbe Million Schweizer Franken betragen, führt dies zu einer jährlichen Mehrbelastung von rund CHF 15,000. Es ist absurd zu denken, dass wegen der Schuldenbremse eine solche Investition nicht getätigt würde, insbesondere auch, weil die Schuldenbremse einen Ausgleich über eine Periode von acht Jahren vorsieht. Wenn sich also diese baulichen Massnahmen innert wenigen Jahren rentieren, dann wirkt sich dies sogar positiv auf die Rechnung auf. Somit müsste eigentlich Herr Kaintantzis für die Schuldenbremse sein.

Sagen Sie deshalb am 15. Mai «JA» zur Schuldenbremse. So können wir unseren Kindern gesunde Finanzen und nachhaltig gebaute Schulhäuser übergeben.

Lukas Schanz
Gemeinderat SVP Dübendorf

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