Am 27. März 2022 finden in Dübendorf Kommunalwahlen statt. Der vorgängige Wahlkampf ist ein Wettstreit unter den Parteien, um sich bei den Wahlberechtigten im besten Licht präsentieren zu können, was natürlich für alle grosse Kosten verursacht. Darum war sehr wahrscheinlich bei allen hier im Saal das Erstaunen gross, dass eine Kleinstpartei, welche in Dübendorf bis jetzt keine Stricke zerrissen hat, im vorletzten Glattaler auf den ersten vier Seiten eine Wahlwerbung erhalten hat, die einige Tausend Franken wert ist und über die sich alle etablierten Parteien von Dübendorf gefreut hätten. Moniert wurde dies auch in einem Leserbrief vom letzten Freitag im Glattaler.
Doch nicht nur Inserate kosten viel Geld. Auch Plakate sind ein Werbemittel, das alle Parteien benutzen. Ein Wahlkampf, wie wir ihn in der Schweiz machen können, ist nur in einer Demokratie möglich und Ausdruck der Meinungsäusserungsfreiheit. Leider sehen das nicht alle Beteiligten im Dübendorfer Wahlkampf so. Die JUSO Zürcher Oberland hält nicht viel von Meinungsvielfalt und Demokratie. Sie zerstören Plakate und «schmücken» ihr kriminelles Handeln noch mit eigenen Klebern. Dass sie mittlerweile so dreist sind und nicht einmal versuchen, ihre Schandtaten zu verbergen, hat nicht zuletzt mit ihrem Vorbild Nationalrat Fabian Molina zu tun. Der frühere JUSO-Chef hat sich kürzlich, nach den gewalttätigen und zerstörerischen Ausschreitungen der kriminellen Antifa in Zürich, offen mit diesen solidarisiert und deren Vorgehen gelobt. Die SVP des Kantons Zürich hat im Kantonsrat eine Interpellation eingereicht, mit der sie vom Regierungsrat wissen will, wie er diesen Nationalrat, der ein Gelübde auf die Verfassung abgelegt hat, zur Rechenschaft zieht.
In Dübendorf hat der Präsident der SVP Dübendorf Strafanzeige gegen die JUSO Zürcher Oberland eingereicht. Es soll nicht ohne Folgen bleiben, wenn solche asozialen Gruppierungen die Demokratie mit Füssen treten.
Sollte ein Mitglied dieser demokratieverachtenden Gruppe in den Dübendorfer Gemeinderat einziehen, was nicht auszuschliessen ist, müssen wir uns in der nächsten Legislatur auf eine neue, gewaltverherrlichende Politkultur in Dübendorf einstellen. Die SVP/EDU-Fraktion erwartet von der SP Dübendorf eine klare Verurteilung dieser Vandalen Akte ihrer Jungpartei.
Orlando Wyss, Gemeinderat SVP Dübendorf


