Leserbrief der GLP/GEU vom letzten Glattaler «Grünliberales Engagement im Bereich Gesellschaft»
Die Bildungskosten der Stadt Dübendorf beliefen sich im Jahr 2020 auf CHF 35,4 Mio., für 2021 wurden CHF 38,5 Mio. budgetiert (Abschluss noch ausstehend) und für 2020 rechnet man gemäss Budget mit Kosten von CHF 40,7 Mio. Die Zahlen kennen seit Jahren nur eine Richtung, steil nach oben.
Im Referat zum Kredit für Schulassistenzen, habe ich mich an der GR-Sitzung vom 7. Februar zu Ursachen und Wirkung der Kosten geäussert. Zitat: «Die stetig steigende Belastung an die Lehrerschaft und an das gesamte Bildungswesen ist nicht einfach gottgegeben, sie hat Ursachen. Die Hauptursache kann man mit zwei Worten benennen: Masslose Einwanderungspolitik. Die Augen vor dieser Tatsache zu verschliessen, das wird nicht weiterhelfen. Es ist eine Illusion zu glauben, mit immer mehr Personal und Geld werde sich die Situation entspannen oder gar verbessern. Es liegt auch – oder ganz besonders – an uns die desaströse Einwanderungspolitik zu stoppen. Wir stehen als Ortssektionen in der Pflicht, denn die ganzen Lasten tragen letztlich die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in den Gemeinden. Das müssen wir den nationalen Parteiverantwortlichen mit aller Deutlichkeit klarmachen.» Zitat Ende.
Der Anteil von Kindern ohne Deutschkenntnisse im ersten Schulzyklus – dieser umfasst den Kindergarten sowie die Unterstufe – beträgt in Dübendorf deutlich über 50 Prozent. Dem obengenannten Leserbrief der GLP/GEU kann man entnehmen, dass fehlende Deutschkenntnisse auch für sie der massgebliche Bildungsnachteil sind. Dass mein Votum nach der besagten GR-Sitzung von einer Vertreterin dieser Partei als grenzwertig bezeichnet wurde, lässt tiefblicken und zeigt, dass der politische Wille fehlt, klar auf der Hand liegende Ursachen der Kostenexplosion zu akzeptieren. Viel lieber versucht man Missstände unter den Teppich zu kehren, Menschen mit anderer Meinung in «eine Ecke» zu stellen und selbst gut dazustehen. Solange das so bleibt, verlieren alle. Lehrerinnen und Lehrer sind überlastet, leiden an «Burnouts» oder hängen den Beruf an den Nagel. Die Kinder, begabte und weniger begabte, können nur suboptimal betreut und gefördert werden und die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler werden immer mehr zur Kasse gebeten, ohne Besserung der Situation.
Paul Steiner, Gemeinderat SVP


