Der Stadtrat von Dübendorf betreibt immer mehr rotgrüne Verkehrspolitik. Obwohl die SP nicht in unserer Exekutive vertreten ist, wird ihre Verkehrspolitik von unserem Stadtrat besser vertreten, als diejenige von der SVP, welche zwei Vertreter in der Exekutive hat. Der Stadtrat versucht mit seiner autofahrerfeindlichen Politik die Automobilisten abzustrafen. Obwohl noch vor kurzem die Haltung vertreten wurde, dass Tempo 30 Zonen nur in der Nähe von Schulhäusern in Betracht gezogen werden soll, macht er jetzt eine hundertachtzig Grad Kehrtwendung.

Die Bahnhofstrasse soll flächendeckend, das heisst auch mit ihren Zufahrten, mit einem Tempo 30 Regime überzogen werden. Vergessen sind die Abstimmungen der Vergangenheit, bei welcher die Dübendorfer Bevölkerung immer flächendeckende Tempo 30 Zonen abgelehnt hat. Unsere Regierung verspricht sich mit diesen Massnahmen natürlich auch mehr Bussgeldeinnahmen und nimmt billigend in Kauf, dass Autofahrer vermehrt durch Übertretungen kriminalisiert werden. Diese autofeindliche Umsetzung wird ohne Mitsprache von Parlament oder Stimmvolk durchgepeitscht. Hier wird die SVP nicht mitmachen. Auch im Bereich der Parkplatzbewirtschaftung werden die Autofahrer immer mehr schikaniert. Doch hier trifft es nicht nur die Automobilisten, sondern vor allem die Vereine und das Gewerbe. Wie uns von verschiedenen Vereinen berichtet wurde, wirkt sich dies auf das Vereinsleben sehr negativ aus. Die Vereine, welche immer mehr Mühe bekunden freiwillige Helfer und Vorstandsmitglieder zu rekrutieren, werden durch absurd hohe Gebühren für Besuche an ihren Anlässen sehr stark behindert. Dies führt bei einigen Vereinen zu existenzbedrohenden Situationen. Was zur Verhinderung von Park an Ride Situationen in Dübendorf angedacht wurde, ist zu vereins- und wirtschaftsschädigender Politik verkommen. Der gleiche Stadtrat, welcher mit seinen autofeindlichen Handlungen Vereine und Gewerbetreibende schikaniert, betont bei jeder Sonntagsansprache, wie ihm die Vereine und das Gewerbe am Herzen liegen. Dies glaubt in Dübendorf niemand mehr.

Interessant ist, wie unser Lokalblatt Glattaler mit dieser Problematik umgeht. Prominent werden die Befürworter dieser Verhinderungspolitik mit ihren Argumenten bedient. Die SVP darf zwar auch noch ausführen, dass ihr diese autofeindlichen Massnahmen nicht gefallen. Doch prominent werden nur die Argumente der Befürworter gebracht. Kein Verein oder Gewerbetreibender kann sich zu dieser Politik äussern. Im letzten Glattaler wurde ein Leserbrief über die Parkplatzbewirtschaftung von unserem Gemeinderat Christoph Lutz, obwohl rechtzeitig zugesandt, nicht gedruckt, dafür aber die Bejubelung der GLP zu diesem Thema. Die GLP scheint beim Glattaler eine besondere Behandlung zu geniessen, brachte doch unser Lokalblatt keine Silbe über den von Martin Bäumle verantwortenden Finanzskandal bei Green Cross, welcher kriminelle Züge aufwies. Hier wünschten wir uns eine objektivere Berichterstattung, da die Presse die vierte Macht im Staat darstellt. Die SVP wird die Drangsalierung der Automobilisten, der Vereine und des Gewerbes nicht kommentarlos hinnehmen. Die Dübendorfer Bevölkerung, vor allem jene, welche auf das Auto angewiesen sind, sollen wissen, dass es in ihrer Stadt noch eine Partei gibt, welche ihre Interessen wahrnimmt.

We use cookies
Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis während Ihres Besuchs zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung aller Cookies zu. Weitere Informationen zur Änderungen Ihrer eigenen Einstellungen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.