Asylunterkunft auf dem Kasernenareal

Wie die Stadt vor Weihnachten mitgeteilt hat, werden in Dübendorf auf dem Kasernenareal bis zu 500 Asylsuchende untergebracht.

Am 23. Dezember äusserten sich alle Parteien dahingehend, dass der Bevölkerung Sorge getragen werden soll, respektive deren Sicherheit garantiert werden muss.

Daraus schliesse ich, dass auch bei den anderen Parteien angekommen ist, dass die Aufnahme von Asylsuchenden mit Gefahren verbunden sein kann. Das ist nicht verwunderlich – kommen diese Personen doch meist aus fernen Kulturkreisen mit zum Teil völlig anderen Wertvorstellungen. Besonders problematisch ist, dass es sich in der Mehrzahl um Jugendliche und junge Männer handelt, die nicht prioritär hier sind, weil sie Schutz suchen, sondern weil sie sich ein besseres Leben im vermeintlichen «Schlaraffenland» erhoffen.

Erfahrungen andernorts zeigen, dass solche Befürchtungen nicht aus der Luft gegriffen sind. Gewerbetreibende aus der Gemeinde Liestal berichten, dass es zu plünderungsähnlichen Zuständen gekommen ist, seit in der dortigen Militärsporthalle 150 Asylsuchende untergebracht sind. Folgende Zahlen veranschaulichen das eindrücklich: 2022 sind in Liestal 55 Fälle von Vermögensdelikten von Personen mit Asylstatus erfasst worden. 2021, vor der Belegung der Militärsporthalle, waren es 18. Sie haben sich also mehr als verdreifacht.

Aufgrund der viel höheren Anzahl von Asylsuchenden ist in Dübendorf ein ähnliches Szenario nicht auszuschliessen. Die SVP-Fraktion fordert deshalb den Stadtrat auf, die Sicherheit für Bevölkerung und Gewerbe jederzeit zu gewährleisten, intensiven Kontakt mit den Quartierbewohnern zu suchen und sie zu sensibilisieren. Weiter ist der Austausch mit den Gewerbetreibenden in Dübendorf zu pflegen und es gilt diese bei Präventionsmassnahmen gegen Vermögensdelikte zu unterstützen.

Die SVP-Fraktion ist sich bewusst, dass nicht der Stadtrat an der jetzigen Situation schuld ist. Schuld ist die verfehlte Migrationspolitik auf Bundesebene. Nicht nur das Asylwesen, sondern generell die Einwanderungspolitik laufen völlig aus dem Ruder. Rasant steuern wir auf eine 10 Millionen-Schweiz zu. Die SVP wird im Sommer eine Initiative lancieren, damit das Stimmvolk die Möglichkeit erhält, dies zu verhindern.

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