Die neue Mehrwertabgabe bei Auf- und Umzonungen von Liegenschaften soll dazu dienen, dass bei Ersatzbauten von Überbauungen die Umgebung qualitativ aufgewertet wird. So wie man das bei privaten Gestaltungsplänen bisher mit städtebaulichen Verträgen schon gemacht hat. Dazu muss man den Liegenschaftenbesitzern aber nicht den Wuchermaximalsatz von 40 Prozent abnehmen. Dass diese Ziele mit einem moderateren Abgabesatz bestens erreicht werden können, beweisen unsere umliegenden Gemeinden, welche den Abgabesatz mit Augenmass festgesetzt haben. Doch unsere linksorientierten Parteien SP, Grüne, EVP, Mitte und GLP wollen die Gunst der Stunde nutzen und die Immobilienbesitzer schröpfen.
Die gleichen Parteien, welche so tun, als ob ihnen die Mieterinnen und Mieter wichtig seien, haben keine Skrupel, mit dieser ideologischen Abzockerei die Mietzinse in Dübendorf weiter nach oben zu treiben. Diese linksorientierten Parteien haben auch im Stadtrat die Mehrheit, was ihre rotgrüne Politik erklärt, die sie schon mit den Tempo 30-Eskapaden und den Parkplatzverteuerungen an den Tag gelegt haben. Für Infrastrukturinvestitionen der Stadt Dübendorf sind die Mehrwertabgaben nicht gedacht. Dafür sind die normalen Steuereinnahmen da. Doch es ist absehbar, dass diese Parteien mit überbordenden Anspruchshaltungen bei der Umsetzung der Mehrwertabgabeverordnung ihre politischen Ziele und ihre Umverteilungspolitik verfolgen wollen. Verhindern Sie mit ihrem NEIN beim kommunalen Mehrwertausgleich, dass wir in Dübendorf auf die schiefe Bahn der rotgrünen Städte gelangen. Die bürgerlich gesinnten Einwohner werden es Ihnen danken.
Daniel Griesser
Gemeinderat SVP Dübendorf


