Im Leserbrief vom letzten Freitag wirft Leandra Columberg mir vor, irreführend, unehrlich und falsch zu argumentieren. Ich denke alle ausser der Schreiberin verstehen, dass zusätzliche Anlagekosten, wozu die Mehrwertabgabe zählt, der Mieterschaft weiterbelastet werden.

Weiter behauptet Leandra Columberg, dass 60 Prozent des Mehrwerts dem Grundeigentümer «unangetastet als reiner Gewinn» zufallen. Offenbar hat sie noch nie etwas von Grundstückgewinnsteuern gehört. Diese schlagen bei einem Verkauf mit mindestens 20% zu Buche, auch nach Abzug der Mehrwertabgabe. Zudem ist dies eine typisch sozialistische Argumentation. Man nimmt jemandem 40 Prozent weg und bezeichnet es dann noch als Geschenk, dass man ihm 60 Prozent seines Eigentums lässt.

Frau Columberg führt noch ins Feld, meine Argumente seien durch Studien widerlegt. Etwas überrascht darüber, dass es zur «jungen Mehrwertabgabe» (das Mehrwertausgleichsgesetz ist erst seit dem 1. Januar 2021 in Kraft), bereits mehrere Studien geben soll, habe ich sie gebeten, mir diese zuzustellen. Eine Antwort habe ich nicht erhalten und es stellt sich die Frage, ob es solche Studien überhaupt gibt oder ob die Leserschaft von Frau Columberg bewusst getäuscht wird.

Höhere Abgaben führen für die Grundbesitzer zu höheren Anlagekosten und diese werden weitergeben. Die SP beteuert bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass sie für die Mieterschaft einsteht und hohe Mieten entschieden bekämpft. Die Diskussion um die Höhe der Mehrwertabgabe zeigt aber klar auf, dass es den Linken nur darum geht möglichst viel Geld einzunehmen, um dieses via öffentliche Hand umzuverteilen. Sagen Sie deshalb Nein am 12. Februar zur maximalen Mehrwertabgabe von 40 Prozent.

Lukas Schanz
Gemeinderat SVP Dübendorf

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