Unser Land ist mit einer Vielzahl von sehr ernsthaften Problemen konfrontiert. In den Bereichen – Migration, Energie, Landesversorgung/Landwirtschaft, Sicherheit – um nur die wesentlichsten zu nennen, besteht akuter Handlungsbedarf, der meiste bei der Zuwanderung. Das ungebremste Bevölkerungswachstum muss gestoppt werden, denn die Auswirkungen sind überall spürbar. Wohnungen sind knapp und immer teurer, Strassen und ÖV sind mehr und mehr überlastet, Infrastrukturen im Gesundheits- und Bildungswesen müssen ausgebaut werden und für all das wird Land zubetoniert, welches der produzierenden Landwirtschaft fehlt, was wiederum den bereits niedrigen Selbstversorgungsgrad weiter senkt. Ganz abgesehen davon, dass uns das führungslose Migrationswesen Milliarden kostet, ist es schlichtweg unmöglich, die personellen Ressourcen innert nützlicher Frist bereitzustellen. Wir haben viel zu viel Zuwanderung und trotzdem fehlen die Fachkräfte, die uns immer versprochen werden. Für die Schweiz sind die Zahlen erdrückend.
Die Asylgesuche sind im vergangenen Jahr auf 24 500 gestiegen. Bis Ende Dezember erhielten zudem über 72 500 Ukrainer den Status S. Derzeit befinden sich erstmals über 120 000 Personen im Asylprozess. Hinzu kommen rund 45 000 vorläufig Aufgenommene (abgelehnte Asylgesuche), geschätzte 76'000 illegal Anwesende («Sans Papiers») sowie jede Woche mehrere Hundert Aufgegriffene, welche die Schweiz wieder verlassen – oder dies zumindest sagen. Noch nicht enthalten in diesen beängstigenden Zahlen sind die Zuzüger aus Europa auf Grund der Personenfreizügigkeit sowie diejenigen aus dem Familiennachzug. Man fühlt sich im eigenen Land zunehmend fremd. Werte wie Demokratie, Toleranz, Gleichberechtigung oder gar das staatliche Gewaltmonopol werden offen zur Disposition gestellt. So geht die Schweiz früher oder später kaputt.
Im Februar sind Kantonsratswahlen. An Ihnen liegt es, welche Politik in den nächsten 4 Jahren im Kanton Zürich die Oberhand hat. Sie haben die Wahl, Politikerinnen und Politiker zu wählen, die sich für eine massvolle, selbst gesteuerte Migration, für eine jederzeit ausreichende, zahlbare Energieversorgung, für eine produzierende Landwirtschaft, für eine starke Armee, ja, für eine lebenswerte Schweiz in Wohlstand und Sicherheit einsetzen. Wer nicht wählt bestimmt nicht mit – jede Stimme zählt.
Paul Steiner, Gemeinderat SVP


