Am 12. Februar 2023 stimmen wir in Dübendorf über die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung ab. Es geht um die Einführung einer Mehrwertabgabe von 40%, welche bei Auf- oder Umzonungen erhoben werden soll und von einer Mehrheit des Dübendorfer Gemeinderat gutgeheissen wurde. Die SVP und FDP haben gegen den Beschluss des Gemeinderates das Referendum ergriffen, damit das Volk das letzte Wort in dieser Sache hat. Die Gemeinden sind aufgrund des kantonalen Mehrwertausgleichsgesetzes verpflichtet, einen solchen Ausgleich zu erheben, haben aber bei der Freifläche und dem Prozentsatz der Abgabe erheblichen Handlungsspielraum. Dass der Dübendorfer Gemeinderat die maximal möglichen 40% einkassieren will, das überrascht.

Wer denkt, dass diese Abgabe nur wenige Immobilienbesitzer trifft, der irrt, denn Pensionskassen, Genossenschaften, ja letztendlich alle Mieter sind betroffen. Müssen Pensionskassen diese hohe Abgabe bezahlen, dann schmälert das deren Rendite, was sich folglich negativ auf die Renten auswirkt. Für Genossenschaften und andere Immobilienbesitzer erhöhen sich die Investitionskosten, die logischerweise an die Mieterschaft weitergegeben werden. Übrigens wird auch die Stadt Dübendorf selber abgabepflichtig, da es der links grün dominierte Kantonsrat verpasst hat, die öffentliche Hand von dieser Abgabe auszunehmen.

Sagen Sie darum am 12. Februar Nein zur geplanten Maximalabgabe von 40 Prozent und schicken sie die Vorlage zurück an den Gemeinderat. Und, denken Sie bei den Kantonsratswahlen daran, wer die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertritt und eine weitsichtige Politik betreibt. Sie haben es in der Hand, die Richtung der kantonalen Politik der nächsten 4 Jahre vorzugeben.

Lukas Schanz, Gemeinderat SVP Dübendorf

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