Replik auf den Leserbrief von Urs Menet
Mit der Gerechtigkeits-Initiative der SVP, welche am 27. November zur Abstimmung gelangt, soll der Steuerabzug für die Krankenkassenprämien um CHF 1‘000 pro erwachsende Person und CHF 200 pro Kind erhöht werden. Dieser Schritt ist dringend notwendig, denn trotz jährlich steigenden Prämien wurde der Steuerabzug im Kanton Zürich seit über 20 Jahren nie angepasst. Dies im Gegensatz zu vielen anderen Kantonen.
Mit der Initiative sollen in erster Linie der werktätige Mittelstand sowie junge Erwachsene und Seniorinnen und Senioren entlastet werden, Personen, die nicht von Prämienverbilligungen profitieren können. Dabei gehen die tiefen Einkommen keineswegs vergessen. Der Regierungsrat hat für den Kanton Zürich, zusammen mit dem Bund, den Topf für Prämienverbilligungen auf über 1 Milliarde Franken erhöht.
Im Leserbrief von letzter Woche rechnet der Schreiber vor, dass die steuerliche Reduktion für eine Familie mit zwei Kindern, mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 80‘000, lediglich CHF 32 pro Monat betragen würde. Eine Entlastung von CHF 32 pro Monat bedeutet CHF 384 pro Jahr. Ich kenne die finanziellen Verhältnisse des Schreibers nicht, aber diese Steuerersparnis hilft, die stetig steigenden Krankenkassenprämien zu bezahlen.
Der SVP ist wichtig, dass die Bevölkerung nach der Abstimmung nicht mit leeren Händen dasteht. Sagen Sie deshalb JA zu unserer Initiative und JA zum Gegenvorschlag. Bei der Stichfrage empfehlen wir die Variante A anzukreuzen. Die Annahme der SVP-Initiative bringt wirkliche Entlastung und sie ist zukunftsgerichtet, weil der Abzugsbetrag alle zwei Jahre auf Grund der Durchschnittskrankenkassenprämie angepasst werden muss.
Patrick Walder, Co-Präsident Initiativekomitee und Präsident SVP Dübendorf


