Am Montag 7. März konnte die Gemeinderatssitzung wieder unter normalen Bedingungen durchgeführt werden. Keine Maskentragpflicht am Platz für die Teilnehmer der Sitzung vor Ort und Zuschauer hatten auch wieder freien Zutritt. Dennoch wurde die Sitzung auch auf dem Livestream für die Bürgerinnen und Bürger zu Hause ausgestrahlt. Ein Blick auf die Traktandenliste hat wohl viele interessierte Personen von einer Teilnahme vor Ort abgehalten. Die Totalrevision der Geschäftsordnung des Gemeinderates, Abnahme des Erlasses durch den GR, sowie eine Bewilligung für einen Bruttokredit für den Ausbau der Station B1 im Alterszentrum und die Überweisung eines Postulates von Thomas Meier (glp/GEU) standen auf dem Programm. Einige kurzfristige Einsprachen zur Totalrevision der Geschäftsordnung von Seiten der Fraktionen SP und Die Mitte/EVP sorgten dann doch für einige Diskussionen beim ersten Geschäft.

Vor allem der Artikel 52, Absatz 2 – Die Aufnahmen der Internet-Übertragung werden auf den Online-Kanälen der Stadt Dübendorf auf unbestimmte Zeit zur Verfügung gestellt, wollten die Verfasser der Einsprachen aus der Geschäftsordnung gestrichen haben. Die Mehrheit des Gemeinderates lehnte den Antrag ab. Das heisst, dass ab dem 1.7.2022 die Bevölkerung von Dübendorf die Möglichkeit hat, die GR - Sitzungen vor Ort oder von zu Hause via Livestream oder zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Online Kanal zu verfolgen. Nach einer kurzen Pause um 20:45 wurde die Sitzung weitergeführt. Der Bruttokredit für die notwendige Renovation des Traktes B1 im Alterszentrum wurde von den Räten ohne Diskussion genehmigt. Danach überwies Thomas Meier sein Postulat «Park im Zentrum». Wer zu Hause bis zu diesem Zeitpunkt der Sitzung folgte, musste sich bei der anschliessenden Diskussion über das Geschäft wie bei einem Fussball Champions-League Final vorkommen, das nach einer Verlängerung immer noch 0:0 steht und es zu einem Penalty Schiessen kommt.

Alle Fraktionen und verschiedene Sprecher haben sich zu Wort gemeldet. Von Rechts, über die Mitte bis nach Links. Die Wortmeldungen fielen zum Teil sehr emotional aus. Zum Schluss zeigte sogar die Linke Verständnis für das Gewerbe. Für den Wegfall der Parkplätze auf dem Adlerplatz gebe es schliesslich genug Ersatz in der unmittelbaren Nähe. Wir befinden uns definitiv in der Endphase des Wahlkampfes 2022. Eine geschlossene, bürgerliche Mehrheit der SVP/EDU, FDP und die Mitte/EVP lehnten das Postulat ab. In der Zukunft haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Dübendorf die Möglichkeit, die Debatten im Ratssaal jederzeit zu verfolgen und ich hoffe, dass das Interesse an der Regionalpolitik dadurch zunehmen wird.

Daniel Egli, Gemeinderat SVP Dübendorf

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