Zum Leserbrief vom 15.1.2021 «Meine Welt-Anschauung»

In seinem Leserbrief schwadroniert Theo Zobrist über das Dübendorfer Parlament und dessen Kommissionen. Beim von ihm bekämpften Geschäft geht es nicht um einen Gestaltungsplan und auch nicht um einen Landkauf, wie er zu suggerieren versucht. Es handelt sich um die Beschaffung von Schulraum, die in zwei Phasen abgewickelt werden soll. Mit dem verabschiedeten Geschäft werden STWEG-Einheiten gekauft. In einer zweiten Phase soll die Umnutzung in Schulraum erfolgen. Der Antrag des Stadtrats an das Gemeinderatsbüro für den STWEG-Kauf erfolgte am 17.9.2020. Dieses überwies das Geschäft an die Kommission für Schulgeschäfte KSG, nach Rücksprache mit den Kommissionen. Dagegen gab es keine Einwände, auch nicht von Theo Zobrist. Stattdessen versuchte dieser das Geschäft an der GR-Sitzung im Dezember zu torpedieren. Erfolglos, denn Niemand ausser ihm stimmte für seinen Rückwei-sungsantrag.

Als Mitglied der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission GRPK und Präsident der KSG kann ich Theo Zobrist beruhigen. Beide Kommissionen sind sehr wohl in der Lage, die zugewiesenen Geschäfte klug und zuverlässig zu prüfen. Selbstredend sitzen in einem Milizparlament und dessen Kommissionen Leute mit unterschiedlichsten Kompetenzen. Das ist m.E. aber eine Stärke, denn es führt dazu, dass die Anträge des Stadtrats aus allen möglichen Blickwinkeln hinterfragt werden. In keiner der erwähnten Kommissionen wird ein Geschäft verabschiedet, bevor alle Fragen sämtlicher Kommissionsmitglieder geklärt sind.

Auch wenn sich der fantasievolle Theo Zobrist Schulhäuser in Wohntürmen nicht vorstellen kann, ist das bei Konstellationen wie jetzt in Dübendorf im Gebiet Hochbord, auch anderorts ein Thema. So plant z.B. Die Stadt Zürich in einem der beiden 137 Meter hohen Stadiontürme ein Schulhaus für 6 Primar- und 12 Sekundarschulklassen.

Paul Steiner, Gemeinderat SVP