«Kritische Verkehrslage» ist nicht gleichbedeutend mit «Weniger Autos»
Artikel Glattaler vom 20.03.2020 «Bevölkerung will mehr Zentrum – und weniger Autos»
Mit dem Titel «Bevölkerung will mehr Zentrum – und weniger Autos», im Artikel des Glattaler vom 20. März, wird suggeriert, die erwähnte Umfrage habe ergeben, dass sich die Dübendorferinnen und Dübendorfer weniger motorisierten Individualverkehr wünschen. Die Rückfrage bei der Stadtplanung hat ergeben, dass die Dübendorfer Bevölkerung wohl eine «bessere Verkehrssituation» möchte, sich daraus aber nicht ableiten lasse, in welche Richtung diese gehen soll oder muss.
Den Fraktionen wurden die Fragebogen ebenfalls zugestellt und auch die SVP hat sich kritisch zur Verkehrssituation geäussert, da ihr die Pläne und Bestrebungen des Parlaments und des Stadtrats Sorge bereiten. Das Thema betrifft und beschäftigt alle gleichermassen, ob Alt oder Jung, ob Privatpersonen oder Gewerbetreibende.
Unter anderem kritisiert die SVP, dass Stadtrat und Gemeinderat versuchen, den motorisierten Individualverkehr immer mehr zu behindern, ohne die Betroffenen miteinzubeziehen. Aufgrund der rasanten und von der politischen Mehrheit befürworteten Zunahme der Bevölkerung in der Schweiz ist es unrealistisch und auch widersprüchlich, denn Verkehr begrenzen oder gar reduzieren zu wollen. Es macht keinen Sinn, die einzelnen Verkehrsträger gegeneinander auszuspielen. Vielmehr muss das System als Ganzes auf weiterhin wachsende Bevölkerungszahlen ausgerichtet und optimiert werden.
Diese Umfrage zeigt, dass ohne konkrete Fragestellung nicht klar ist, was die Bevölkerung als Ganzes will. Das anerkennt die SVP und bekräftigt zum wiederholten Mal, dass Verkehrsvorlagen, wie flächendeckend Tempo 30, an die Urne gehören. Nach dem Urnenentscheid hat sich dann die Politik zu richten.
SVP Dübendorf


