Bereits zum dritten Mal hat das Dübendorfer Stimmvolk eine grossflächige Tempo 30 Vorlage an der Urne abgelehnt. Und das mit einer Deutlichkeit, die keinen Interpretationsspielraum zulässt. Die kurz vor dem Abstimmungssonntag installierte Tempo 30 Zone Stadtzentrum war zwar nicht Gegenstand dieser Volksabstimmung, aber das Verdikt gilt auch für diese Zentrumszone. Denn, wenn Stimmbürgerinnen und Stimmbürger keine Tempo 30 Zonen in den Quartieren wollen, dann wollen sie das noch viel weniger auf Hauptverkehrsachsen in der Innenstadt. Das wissen auch unser Stadtrat und die Parteien, welche diese Tempo 30 Vorlage unterstützt haben. Wenn jetzt der Stadtrat aus seinem Elfenbeinturm heraus den Versuch unternimmt, diese Tatsache zu ignorieren, nicht zu reagieren und die Situation auszusitzen, muss die SVP unserer Exekutive den Weg aufzeigen, wie es weitergeht.
Nächste Woche werden wir einen Vorstoss einreichen, der den Stadtrat auffordert, die hastig eingeführte grossflächige Tempo 30 Zone Stadtzentrum rückgängig zu machen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Dann werden wir auch erfahren, wie die Parteien im Dübendorfer Gemeinderat mit dem Volkswillen umgehen, wer den Souverän als oberste Instanz anerkennt und wer die eigene Gesinnung darüber stellt. Die Dübendorfer Wählerinnen und Wähler erhalten Anschauungsunterricht für die Kommunalwahlen vom kommenden Frühling und können dann Parteien wählen, die den Volkswillen ernst nehmen.
SVP Dübendorf


